Auf meiner Anlage befindet sich seit Beginn der Planungsarbeiten ein großer weißer Fleck, von dem ich jahrelang nicht wusste, wie ich ihn gestalten sollte.

Die Fläche wird vorne von meiner eingleisigen Strecke im großen Bogen begrenzt und nach hinten durch den Bahndamm, der zum Bahnhofsareal führt. Diese Fläche einschließlich des Bahndamms ist als Öffnungsluke zur Erreichbarkeit der Bahnhofsfläche gebaut.

Eine Zeitlang habe ich über einen Bauernhof nachgedacht, dann war es eine Wassermühle. Oder vielleicht doch nur eine großzügig große Weidefläche?

Dann sah ich das Messe-Schaustück von „Müllers Bruchbuden“.
Zur Erinnerung: hier wird es ausführlich porträtiert: Link

DAS war es!
So wollte ich meine Freifläche gestalten!

Aber da ich weder die Zeit noch das Talent habe, das Diorama so perfekt nachzubauen, verhandelte ich mit Herrn Müller über den Kauf des fertigen Dioramas und wurde mit ihm einig. Und so wechselte das komplette Teil den Besitzer.
Es passt genau auf meine Freifläche. Lediglich die Straße musste einigermaßen glaubwürdig eingebunden werden. So entstand der Straßentunnel und das vordere Ende als Sackgasse.  

Zur Erklärung:
Ursprünglich war dies eine gut frequentierte Durchgangsstraße. Ansonsten hätte sich der Bau der Unterführung wohl auch nicht gerechnet. Mit dem Bau der Bahnstrecke wurde sie jäh unterbrochen, sodaß die ansässigen Kleinbetriebe verkümmerten und sogar teilweise schließen mussten.
Die Telefonzelle steht daher auch heute „at the end of nowhere“.
Die Zeiten ändern sich…..

Heute sieht der ehemalige weiße Fleck so aus:

Einige Detail-Ausstattungen wie Verkehrsschilder und Bahndamm-Vegetation fehlen noch. Auch die sichtbaren Trennungsfugen müssen noch kaschiert werden.

Beleuchtung ergänzt

Lange Zeit war das alte Gewerbegebiet unterhalb des Bahnhof-Areals mit Einbruch der Dunkelheit eine düstere Gegend, in die man sich nicht gerne verfuhr – zumal es sich um eine Sackgasse handelt, die man nicht so schnell wieder verlassen konnte.

Deshalb habe ich der Straße nun 3 Hängelampen spendiert, die zumindest die Schlaglöcher einigermaßen erkennen lassen.
Und die Telefonzelle am Ende der Straße ist nun auch endlich beleuchtet.

Die Beleuchtung ist montiert…
…und funktioniert.