Der Bau der Anlage begann mit der Erstellung des Plans im Sommer 2009; im Herbst startete der Aufbau des Unterbaus.

Seitdem wurde eine ganze Anzahl von Einzelprojekten dokumentiert; was fehlt ist bislang eine Gesamtbeschreibung der Anlage. Dies wird hiermit nach aktuellem Stand – Ende 2020 – nachgeholt.

Als erstes ein Blick auf den Gleisplan, unterteilt nach sichtbarem (grau) und nicht sichtbarem (grün) Gleisverlauf.

Die Rasterlinien sind im Abstand von 1m eingezeichnet.

Die Anlage ist fest in den Raum eingebaut; ein modulartiger Auf- und Abbau ist nicht vorgesehen.

Die eingezeichneten Nummern werden im folgenden durch Bilder und Beschreibungen des jeweiligen Motivs dargestellt.

Vor der Eingangstür des Anlagenraumes verläuft eine große Klappbrücke, die den Bahnhofsteil mit der übrigen Strecke verbindet:

Hinter der Brücke macht die Strecke einen großen, in einer Steigung liegenden Bogen und erreicht an der höchsten Stelle Bahnhofsniveau. Daher der Name „Urmelingen auf der Höhe“.

In der Bahnhofseinfahrt liegt links vom Einfahrgleis ein kurzes Abstellgleis, das als Lokwartegleis dient und zusätzlich ein Lademaß für kritisch beladene Güterwagen hat:

Daneben liegen die Gütergleise an der großen Rampe:

Zuerst das längste Abstellgleis an der Seitenrampe, dann das Freiladegleis mit dem Überladekran:

Auf der anderen Seite der Rampe fungiert als Kopframpe das 3. Gleis:

Daneben wiederum beginnt schon der Bahndamm, der bis auf die untere Ebene mit dem alten Gewerbegebiet herunterführt. An diesem Bahndamm verläuft die gepflasterte Zufahrtsstrasse zum Güterbahnhof, die im oberen Bereich eine ausladende Kurve bekommen hat, die mit einer Stützmauer gesichert wurde:

Das Einfahrgleis verzweigt sich in 3 Bahnsteiggleise, die im Bogen am Hausbahnsteig und dem Zwischenbahnsteig liegen und hauptsächlich dem Personenverkehr dienen. Haus- und Zwischenbahnsteig sind durch eine Fußgängerbrücke miteinander verbunden:

In das rechte Ende des Zwischenbahnsteigs ragt ein kurzes Abstellgleis, das zur Beladung von Postwagen oder zum Abstellen einzelner Wagen dient:

Die rechte Bahnhofsausfahrt führt die 3 Gleise wieder zusammen und hinter der letzten Weiche beginnt das Gefälle zur unteren Ebene. Gleis 2 und 3 sind zusätzlich an das Ziehgleis angeschlossen, das sich bis zur hintersten Ecke des Bw zieht, um möglichst lange Züge rangieren zu können. Im Bereich der Ausfahrweichen steht das große Haupt-Stellwerk:

Parallel zum Ziehgleis auf der rechten Bahnhofsseite liegt das Betriebswerk, das über 2 Weichen erreicht werden kann: einmal über das Lokbehandlungsgleis mit Bekohlung, Entschlackung und Besandung und über das Ausfahrtsgleis , das keine Behandlungsanlagen passiert:

Am Ende der Bw-Gleise befindet sich der 2-ständige Lokschuppen sowie ein Freistand links davon:

Mit einer Sägefahrt in den Lokschuppen erreicht man ein Abstellgleis, an dem auch die Dieseltankstelle liegt:

Im Bereich zwischen Bw und Güterbereich steht der Köf-Schuppen mit eigener Tankstelle und ein zusätzliches Abstellgleis bietet Platz für Fahrzeuge, die im Bw repariert werden müssen. Vor dem Köf-Schuppen ist noch der Wendeplatz für den Klv eingerichtet:

Folgt man der Gefällstrecke nach der Bahnhofsausfahrt, liegt links vom Gleiseinschnitt auf einer Anhöhe der Wasserturm, der für die Versorgung der Wasserkräne im Bw und am Bahnsteig zuständig ist.

Die Gefällstrecke trifft schließlich auf das Gleis, das zur Klappbrücke führt. Hier ist die Möglichkeit zum Gleiswechsel (=Kehrschleife) gegeben. Diese Stelle ist durch ein eigenes Stellwerk gesichert:

Zum Abschluss der Anlagenbeschreibung 3 Übersichtsbilder:

Der linke Teil mit dem Güterbereich, dem alten Gewerbegebiet und der hochgeklappten Brücke:

Dann folgt der mittlere Teil mit dem Bahnhof, dem Bahnsteig und den Zufahrten zum nicht sichtbaren Bereich:

Ganz rechts das Bw, die Streckenverzweigung und die Abstellgleise:

Hier noch ein kleines Filmchen mit einer Rundfahrt:

Wie die Bilder zeigen, ist die Anlage weit davon entfernt, als „fertig“ bezeichnet zu werden. Gerade die Detailgestaltung bietet noch reichlich Zeitvertreib.