Ein Erfahrungsbericht über den Zusammenbau des Bausatzes eines Güterzugbegleitwagens Pwgs41. Im Eifer des Zusammenbauens habe ich es leider versäumt, Bilder von den einzelnen Bauschritten zu machen. Deshalb gibt es leider nur 1 Bild des fertigen Modells.

Die Bauanleitung ist sehr ausführlich und die Reihenfolge der Arbeiten sollte unbedingt eingehalten werden.


Kleben

Ob Wagenkasten, Unterboden, Türen und Dach aus Resin sind, weiss ich nicht. Ich kann nur sagen, dass sich alle benötigten und angekörnten Löcher sehr gut von Hand aufbohren lassen. Resin habe ich eigentlich härter und zäher in Erinnerung.

Wichtig ist, dass man die in  angegebenen Bohr-Durchmesser einhält – dann passt alles perfekt!

Die Einzelteile des Unterbodens, gleich ob aus Messing oder Kunststoff, werden mit Sekundenkleber befestigt und halten trotz vorsichtiger Dosierung sehr gut.

Achshalter
Die Achshalter habe ich separat grundiert und lackiert. Anschließend wurden die Achslagerdeckel und die Messinglager eingesetzt und mit Sekundenkleber fixiert. Dann habe ich die (wie ich finde sehr gut markierte) Positionierung im Wagenboden mit UHU-hart bestrichen und die Einheit von 2 bestückten Achshaltern mit Radsatz eingesetzt. Vorher in die Messinglager einen Klecks Roco-Fett zur optimalen Schmierung. Die Räder passen exakt zwischen die Bremsbacken.

Sollte ich mal einen Radsatz wechseln müssen, werden ich die UHU-hart-Klebung mit sanfter Gewalt brechen und anschließend wieder erneuern.

Lackierung (Airbrush)
Ich habe Weinert-Acryllack mit entsprechender Verdünnung und Weinert-Grundierung verwendet. Die Farbtöne sind in der Anleitung mit RAL-Nummern angegeben – da kann eigentlich nichts unklar bleiben. Es muss nur am Wagenkasten der unterste, eingezogene Teil (ca. 2 mm hoch) abgeklebt werden, nachdem er schwarz wie der Unterboden lackiert wurde.

Nach Anbringung der Beschriftung (endlich eine Lösung ohne die glänzende Trägerfolie!) wurde der komplette Wagenkasten mit Weinert-Klarlack lackiert.

Die Griffstangen wurden nicht lackiert und zum Schluß mit einem winzigen Punkt Sekundenkleber fixiert. Die Puffer sind ebenfalls nicht lackiert – ich habe sie lediglich mit Balistol-Waffenöl abgerieben, damit sie den leicht „speckigen“ Glanz von öligem Metall bekommen.

Endmontage
Der Ofen wird mit einem Punkt UHU-hart an seinen Platz geklebt, ebenso die Fenster. Nach Trocknung wird das Dach aufgeklipst und dabei die beiden Schiebetüren eingesetzt.

Am Wagenboden wird noch die Kupplungsdeichsel mit Rückholfeder eingehängt, das Ganze mit dem Wagenkasten verschraubt, die Lenz-Kupplung fixiert und die Trittstufen unter den Schiebetüren eingesteckt. Die werden nicht verklebt, damit man später noch an die Schrauben im Wagenboden kommt. Die halten durch perfekten Passsitz.

Fazit
Die Montage hat richtig Spaß gemacht, weil alles passte und die Anleitungen sehr informativ und hilfreich sind.

Beim Lackieren mit der Airbrush gab‘s ein paar kleine Patzer, aber die sieht man nur, wenn man es weiß.

Frisch vom Arbeitstisch gerollt: