Um immer die wichtigsten Daten zum Stromverbrauch auf meiner Anlage im Blick zu haben, wurde ein Bärenzähler installiert.

Auf diesem Bild sieht man die gesamte Steuerung meiner Anlage (ausgenommen Bildschirm und Tastatur für die optionale Steuerung per PC). Weitere Tasten und Schalter gibt es nicht – selbst die Beleuchtungen der Gebäude werden digital geschaltet.

Herzstück ist die ECOS 1. Sie versieht, mit aktueller Software ausgestattet, nach wie vor treu ihren Dienst. Daran angeschlossen eine Märklin MS 1 zur weiteren direkten Steuerung einer Lok mit Walk-around-Funktion.

Links oberhalb von der ECOS ist die Anzeige des Bärenzählers eingebaut.

In der oberen Zeile wird in orange die aktuell am Gleis anliegende Voltzahl angezeigt, darunter in blau die Stromstärke in Ampere.

Auf der Rückseite erkennt man unten die Leitung von der ECOS und oben die zur allgemeinen Stromverteilung der Anlage. Die beiden anderen Kabel werden einfach auf die fertig aufgebaute Platine gelötet und rückseitig an das Anzeigeinstrument gesteckt.

Nach dem ersten Einschalten war ich erstaunt über die hohe Amperezahl von über 1,3A, obwohl die Anlage ziemlich leer war: 4 Loks und einige beleuchtete Wagen sowie ein paar LED-Beleuchtungen war alles, was als Verbraucher angeschlossen war. Ich vermute, dass die Kondensatoren der Strompuffer in Loks und Wagen diesen Wert verursachen.

PS.: Warum das Ding „Bärenzähler“ heisst, weiß ich leider auch nicht.