Auf der Anlage sind Beleuchtungseinrichtungen mit unterschiedlichem Strombedarf verbaut: Weichenlaternen, Bahnhofsleuchten, Bahnhofsuhr, Innenbeleuchtungen u.v.a.m..

Nach meiner Devise: Digital – ganz oder gar nicht sollen auch die in Gruppen aufgeteilten Beleuchtungen digital eingeschaltet werden.

Dazu habe ich mir eine kleine Platine zusammengelötet, die wie folgt aufgebaut ist:
Ein ESU-Funktionsdekoder steuert mit den Ausgängen F1 bis F6 insgesamt 6 Relais an.
Diese schalten jeweils 1 Stromkreis ein, der zusätzlich noch mit einer Sicherung gegen Überlast und Kurzschluß geschützt ist.

Eine Phase aller für die Beleuchtung vorgesehenen Trafos/Netzteile lege zu einer gemeinsamen Masse und verteile diese mit einem ausreichend bemessenen blanken Kupferdraht unter der Anlage. Daran wird 1 Anschluss aller Beleuchtungen angelötet.

Das zweite Kabel wird dann gruppenweise zusammengefasst an die Verteilerplatine angeschlossen. Alle Weichenlaternen zusammen, alle Bahnhofslampen zusammen usw.

Die zweite Phase der Trafos wird über das entsprechende Relais eingeschaltet und so schließt sich der Kreis – hier 6 Kreise.

Die Trafos/Netzteile können dabei verschiedene Stromarten (Gleichstrom/Wechselstrom) und verschiedene Stromstärken (3V, 14V, 19V) haben.