Im Verlauf der Streckenführung der Anlage muss ich den Eingangsbereich an der Zimmertüre mit einer Klappbrücke passieren. Sie verbindet den Bahnhofsteil mit der übrigen Anlage.

Die Klappbrücke hat in erster Linie die Aufgabe, stabil und funktionsfähig zu sein. Sie besteht aus einem Trassenbrett von 1,40m Länge, stabilisiert durch 2 Alu-Winkelprofile.

An der Unterseite ist ein Haken, mit dem sie im aufgeklappten Zustand in eine Halterung an der Decke eingehängt werden kann.

Das Geheimnis ist die Lage des Drehpunktes!

Je höher der Drehpunkt über der Schienenoberkante liegt, umso freier bewegen sich die Gleisenden beim Hochklappen voneinander weg. Und das an beiden Seiten!

Drehpunkt auf Höhe der Schienenoberkante
Beim Öffnen bewegt sich Trasse mit Gleis nach unten
Passgenau an der Auflageseite
Exakter Übergang

Einige Zeit nach Fertigstellung konnten für kleines Geld Gitterbrückenelemente von 1,20m Länge erstanden werden, die sich für die optische Aufwertung der Brücke anboten. Durch Zuschneiden und Zusammenkleben wurden sie auf die benötigte Länge gebracht und an den Alu-Profilen der Klappbrücke befestigt.

Es ist zwar immer noch keine vorbildentsprechende Brücke mit Widerlagern, Fachwerkbodenboden und vielem anderen, aber sie hat optisch gewonnen.