Zu meinen „Angstgegnern“ beim Bau der Anlage zählte immer schon das Einschottern der Weichen.

Ich stellte mir vor, dass durch die hygroskopische Wirkung der gewässerten Gleise und des Schotters der anschließend aufgetragene Kleber in alle Ritzen der beweglichen Weichenteile fließt und dadurch alles bombenfest verklebt.

Wie einfach dieses Problem zu umgehen ist, bewies ein kleiner Versuch mit Öl. Wenn die Teile, die nicht verkleben dürfen, gut geölt werden, kommt hier auch kein Leim-/Wassergemisch hin.

Das nennt sich dann hydrophob und wirkt phantastisch.

Nun gibt es im Internet Videos zuhauf, die zeigen, wie man Gleise einschottert.

Ich habe deshalb einmal das Einschottern des kritischen Teils einer 0-Weiche ganz ohne Schnitt gefilmt, auch, damit man einen Eindruck vom real erforderlichen Zeitaufwand bekommt.

Der einzige Schnitt in meinem Video ist der, der die Abbindezeit des Klebers überbrückt.

Man mag bemängeln, dass die Gleise vor dem Schottern eingefärbt werden sollten.

Vielleicht  – aber ich habe bis heute noch keine wirklich überzeugende Methode für diese Arbeit gefunden. Evtl. lass‘ ich es auch ganz bleiben. Man wird sehen.

So – und wer nun eine halbe Stunde Zeit hat, kann sich ja mal das Video ansehen.

Es ist – genauso wie die gezeigte Arbeit – etwas für tiefenentspannte Zeitgenossen.